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Warum „Wesensgemäße Bienenhaltung“?

Juli 4th, 2017 · Keine Kommentare

Eine Frage, die in unseren Imker-Seminaren häufig gestellt wird, ist die nach dem Unterschied von Bio-Honig zu konventionellem – oft einhergehend mit der Frage, warum wir die Bienen in unserem Garten nach demeter-Richtlinien halten.

Zunächst gilt: Bienen fliegen weit. Sie sammeln auch Pollen und Nektar von Pflanzen, die nicht biologisch oder bio-dynamisch bewirtschaftet werden.Den wesentlichen Unterschied macht also nicht das, was die Bienen sammeln, sondern die Art und Weise, wie sie gehalten werden.

Bei der Bienenhaltung, Pflege und Behandlung gibt es bei demeter große Unterschiede zu anderen Haltungsformen. Hier steht nicht die Honigmaximierung im Vordergrund, sondern das Wesen der Bienen – das Bienenvolk wird ganzheitlich als Organismus betrachtet.

Naturwabenbau in der demeter-Imkerei

Bei demeter spricht man von „Wesensgemäßer Bienenhaltung“. Dies bedingt, dass eine respektvolle Beziehung zu den Bienen aufgebaut wird. Die Art der Haltung orientiert sich an den natürlichen Bedürfnissen und Instinkten des Bienenvolks:

  • Natürlicher Schwarmtrieb – Die Bienen dürfen sich so vermehren, wie es ihrem Wesen entspricht.
  • Naturwabenbau – die Bienen bauen ihre Waben selbst, es werden keine vorgefertigten Wachs-Platten eingesetzt, die den Bienen ein „Raster“ aufzwingen.
  • Königinnenzucht – Künstliche Königinnenzucht, instrumentelle Besamung und Beschneidung der Flügel ist nicht erlaubt.

Auch bei der Zufütterung, der Varroa-Milben-Behandlung und der Honigverarbeitung gibt es große Unterschiede. Beispielsweise verbleibt für die Überwinterung der Bienen wesentlicher Anteil an eigenem Honig im Volk.

 

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