Bienentagebuch

Alnatura Mitarbeiter helfen Bienen

Alnatura Gewinnspiel

Serie: Kleines Imker-Tagebuch | Dezember 2017

5. Dezember 2017 von Verena Kraus · Keine Kommentare

››› Das Imker-Tagebuch stammt von Anja Waldmann. Anja arbeitet schon über 17 Jahre für Alnatura. Seit vergangenem Jahr steht ein Bienenvolk in ihrem kleinen Garten. Jeden Monat lässt sie uns an ihren Imker-Erfahrungen teilhaben.

November 2017:

Der Schutz der Honigbiene ist ein prominentes Thema. Kaum einer, der nicht um ihre bedrohliche Lage weiß. Zum Glück, möchte man rufen. Schließlich haben auch mich Schlagzeilen wie »Das große Bienensterben« oder »Emsig und am Ende« zum Imkern bewogen. Doch oft vergessen und beinah ohne Lobby sind all die nahen Verwandten der Honigbiene. Daher soll ihnen – den Wildbienen – zumindest hier eine Stimme verliehen werden, denn das ist dringend nötig.

In Deutschland kennt man etwa 560 Wildbienenarten. Mehr als die Hälfte stehen auf der Roten Liste bedrohter Tierarten. Anders ausgedrückt: Über 280 dieser Insektenarten sind gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Die Ursachen sind bekannt und reichen vom schwindenden Lebensraum über einen Rückgang des Nahrungsangebotes bis hin zu Pestiziden in der Landwirtschaft. Der Honigbiene bietet man daher Behausung, Futter und medizinische Versorgung an. Um die Wildbienen aber kümmert sich kein Imker. Zumindest nicht direkt, denn Hummel, Mauerbiene und Co. liefern keinen Honig. Doch sind auch sie intensive Blütenbesucher und damit Bestäuber von Pflanzen. Ihr Problem: Viele Wildbienenarten sind spezialisiert. So wie die Wildbiene des Jahres 2017, die Knautien-Sandbiene. Sie ist eine Nahrungsspezialistin und benötigt für die Aufzucht ihrer Nachkommen den Pollen der Wiesen-Witwen­blume (Knautia arvensis). Doch leider sieht man diese hübsche, blauviolett blühende Pflanze immer seltener – mit fatalen Auswirkungen auch auf die Sandbiene. Etwa 30 Prozent der Wildbienen sind ähnlich »wählerisch« bei ihrer Nahrungswahl. Andere haben sich in der Nistplatzsuche spezialisiert und benötigen beispielsweise eine offene Bodenstruktur, Mauerspalten, Totholz oder hohle Pflanzenstängel. Ein ganz besonderes Exemplar ist die Zweifarbige Schneckenhaus-Mauerbiene, die ihr Nest ausschließlich in leere Schneckenhäuser baut. So wird schnell klar: Um die Vielfalt unter den Insekten zu erhalten, braucht es die Vielfalt auf Feld und Wiese, im Garten und natürlich auch in der Stadt. Beispielsweise indem man, wo immer es geht, für blühende einheimische Pflanzen sorgt. Auch gut durchdachte Nisthilfen – an sonnigen, geschützten Standorten aufgestellt – können helfen. Zudem kann ihr Bau eine schöne und nützliche Beschäftigung für lange Winterabende sein – damit es im nächsten Frühling wieder summt und brummt.

Ein gut durchdachtes und am richtigen Standort aufgestelltes Insektenhotel kann für manche bedrohte Wildbienenart ein geeigneter Nistplatz sein.

 

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Serie: Kleines Imker-Tagebuch | November 2017

7. November 2017 von Tina · Keine Kommentare

››› Das Imker-Tagebuch stammt von Anja Waldmann. Anja arbeitet schon über 17 Jahre für Alnatura. Seit vergangenem Jahr steht ein Bienenvolk in ihrem kleinen Garten. Jeden Monat lässt sie uns an ihren Imker-Erfahrungen teilhaben.

November 2017:

Am nördlichen Rand der Schwäbischen Alb – umgeben von dichten Wäldern und blühenden Wiesen – liegt die Fischermühle. Hier haben sich Firmen, Vereine und Initiativen zusammengefunden, die vor allem eines eint: ihre Verbundenheit zu Landschaft, Pflanze und Tier. So gibt es eine Demeter-Gärtnerei, einen Heilpflanzengarten und eben auch das Gebäude von Mellifera e. V. Die Honigbiene stand dem Vereinsnamen Pate, schließlich heißt sie auf Latein Apis mellifera (die Honigtragende). Ihrer Gesundheit und dem Erhalt des Lebensraumes widmet der Verein all seine Energie.

Bei Mellifera e. V. steht die wesensgemäße, nachhaltige und ökologische Bienenhaltung im Zentrum der Vereinsarbeit

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Die Gewinner stehen fest!

29. September 2017 von Tina · Keine Kommentare

Wir sind überwältigt: Mehrere Hundert Ideen für die Gestaltung unserer beiden Saatgut-Sorten „Bienenschmaus“ und „Schmetterlingsgruß“ haben uns in den letzten Wochen erreicht!

Die beiden Gewinnermotive werden das neue Gesicht der Kundenedition der Alnatura Saatgutmischungen und sind ab Februar 2018 in den Alnatura Super Natur Märkten erhältlich.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmern für die tollen Beiträge, alle Gewinner werden persönlich von uns benachrichtigt.

Hier können Sie alle Finalisten ansehen: alnatura.de

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Serie: Kleines Imker-Tagebuch | Oktober 2017

29. September 2017 von Tina · Keine Kommentare

››› Das Imker-Tagebuch stammt von Anja Waldmann. Anja arbeitet schon über 17 Jahre für Alnatura. Seit vergangenem Jahr steht ein Bienenvolk in ihrem kleinen Garten. Jeden Monat lässt sie uns an ihren Imker-Erfahrungen teilhaben.

Oktober 2017:

Wir treffen uns an einem heißen Sommertag im Herzen von Berlin-Kreuzberg. Hoch oben auf der großen Dachterrasse eines fünfstöckigen Gebäudes haben zwei Bienenvölker ihr Zuhause. Summend und offensichtlich reich mit Nektar und Pollen beladen, fliegen sie in die hier eigens für sie aufgestellten Beuten. Um diese Holzkisten und das weitere Wohl der fleißigen Insekten kümmert sich die Stadtbienen-Initiative. Der gemeinnützige Verein hat sich den Schutz von Honig- und Wildbienen im städtischen Raum auf die Fahnen geschrieben. Wie und warum, das erklärt uns Johannes Weber, Stadtbienen-Gründer und begeisterter Imker. Er schwärmt für die Stadt als Bienenlebensraum. Paradoxerweise geht es den Insekten hier oft besser als auf dem Land. [Mehrlesen →]

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Jetzt mitgestalten, was Bienen lieben

8. September 2017 von Tina · Keine Kommentare

Machen Sie mit und geben Sie den Alnatura Saatguttütchen „Bienenschmaus“ und „Schmetterlingsgruß“ ein neues Gewand. Die Gewinnermotive sind ab Februar 2018 in allen Alnatura Super Natur Märkten erhältlich. Für jedes verkaufte Tütchen Bienenschmaus spendet Alnatura 50 Cent an die Initiative „BeeGood“ von Mellifera e.V., dem Verein für wesensgemäße Bienenhaltung.
Den Gewinnern winken attraktive Preise. Teilnahmeschluss ist der 19.09.2017. –> zur Mitmach-Aktion

Jetzt mitmachen und Saatguttütchen gestalten!

 

 

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Serie: Kleines Imker-Tagebuch | September 2017

4. September 2017 von Verena Kraus · Keine Kommentare

››› Das Imker-Tagebuch stammt von Anja Waldmann. Anja arbeitet schon über 17 Jahre für Alnatura. Seit vergangenem Jahr steht ein Bienenvolk in ihrem kleinen Garten. Jeden Monat lässt sie uns an ihren Imker-Erfahrungen teilhaben.

September 2017:

Allmählich kehrt bei den Bienen Ruhe ein. Während draußen die Tage deutlich kürzer werden und sich der Sommer langsam verabschiedet, hat sich das Volk beträchtlich verkleinert. Und das nicht nur in der absoluten Menge. Aus den ehemals drei verschiedenen Bienenarten sind zwei geworden. Gab es im Juni noch eine Königin, viele Tausend Arbeiterinnen und einige Hundert Drohnen, so sind letztere nun im Stock nicht mehr zu finden. Sie wurden verjagt. Von ihren eigenen Schwestern und vermutlich auch auf recht resolute Art. [Mehrlesen →]

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Serie: Kleines Imker-Tagebuch | August 2017

11. August 2017 von Tina · 3 Kommentare

››› Das Imker-Tagebuch stammt von Anja Waldmann. Anja arbeitet schon über 17 Jahre für Alnatura. Seit vergangenem Jahr steht ein Bienenvolk in ihrem kleinen Garten. Jeden Monat lässt sie uns an ihren Imker-Erfahrungen teilhaben.

August 2017:

Das Bienenjahr neigt sich seinem Ende zu. Auch wenn es in den Gärten, Parks und Wiesen noch wunderbar blüht, für die Bienen reicht das nicht mehr aus. Astern, Borretsch oder auch Goldrute liefern bei Weitem nicht mehr so viel Nektar und Pollen, wie es beispielsweise Sal-Weide, Obstbaumblüte oder der Raps im Frühjahr und zeitigen Sommer taten.

Das Volk verkleinert sich, die Zahl der Brutwaben nimmt deutlich ab und die Bienen stimmen sich auf den Winter ein. Selbst ein Anfänger wie ich kann das erkennen. Man sagt, die Bienen, die jetzt schlüpfen, sind Winterbienen. [Mehrlesen →]

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Warum „Wesensgemäße Bienenhaltung“?

4. Juli 2017 von Tina · Keine Kommentare

Eine Frage, die in unseren Imker-Seminaren häufig gestellt wird, ist die nach dem Unterschied von Bio-Honig zu konventionellem – oft einhergehend mit der Frage, warum wir die Bienen in unserem Garten nach demeter-Richtlinien halten.

Zunächst gilt: Bienen fliegen weit. Sie sammeln auch Pollen und Nektar von Pflanzen, die nicht biologisch oder bio-dynamisch bewirtschaftet werden.Den wesentlichen Unterschied macht also nicht das, was die Bienen sammeln, sondern die Art und Weise, wie sie gehalten werden.

Bei der Bienenhaltung, Pflege und Behandlung gibt es bei demeter große Unterschiede zu anderen Haltungsformen. Hier steht nicht die Honigmaximierung im Vordergrund, sondern das Wesen der Bienen – das Bienenvolk wird ganzheitlich als Organismus betrachtet.

Naturwabenbau in der demeter-Imkerei

Bei demeter spricht man von „Wesensgemäßer Bienenhaltung“. Dies bedingt, dass eine respektvolle Beziehung zu den Bienen aufgebaut wird. Die Art der Haltung orientiert sich an den natürlichen Bedürfnissen und Instinkten des Bienenvolks:

  • Natürlicher Schwarmtrieb – Die Bienen dürfen sich so vermehren, wie es ihrem Wesen entspricht.
  • Naturwabenbau – die Bienen bauen ihre Waben selbst, es werden keine vorgefertigten Wachs-Platten eingesetzt, die den Bienen ein „Raster“ aufzwingen.
  • Königinnenzucht – Künstliche Königinnenzucht, instrumentelle Besamung und Beschneidung der Flügel ist nicht erlaubt.

Auch bei der Zufütterung, der Varroa-Milben-Behandlung und der Honigverarbeitung gibt es große Unterschiede. Beispielsweise verbleibt für die Überwinterung der Bienen wesentlicher Anteil an eigenem Honig im Volk.

 

Mehr erfahren unter: mellifera.de

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Alnatura Imker-Seminar im Juni 2017

3. Juli 2017 von Tina · Keine Kommentare

Ende Juni fand erneut ein Imker-Einführungskurs für Alnatura Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter statt. Bei bestem Wetter verbrachten wir den Tag bei den gut gelaunten Bienen im Alnatura Garten. Seit 2008 wohnen 6 Bienen-Völker auf dem Alnatura Grundstück im hessischen Bickenbach.

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Serie: Kleines Imker-Tagebuch | Juli 2017

27. Juni 2017 von Tina · Keine Kommentare

››› Das Imker-Tagebuch stammt von Anja Waldmann. Anja arbeitet schon über 17 Jahre für Alnatura. Seit vergangenem Jahr steht ein Bienenvolk in ihrem kleinen Garten. Jeden Monat lässt sie uns an ihren Imker-Erfahrungen teilhaben.

Juli 2017:

Der erste Stich. Von den eigenen Bienen. Getroffen hat es leider meinen siebenjährigen Sohn. Ausgerechnet ihn, der bis dato so gern, bedächtig und aufmerksam mit zum Volk gekommen ist. Doch eine Biene hatte auf seinem Augenlid Platz genommen und sein Blinzeln wohl als Angriff gewertet. Einen, der sie das Leben kostete – tragischerweise selbstverschuldet, denn mit dem Rausreißen des Stachels besiegelt sie ihr Schicksal. Diesen winzigen Dorn gilt es – das habe ich im Imkerkurs gelernt – umgehend aus der Haut zu entfernen. Wichtig dabei: Dem Stachel hängt eine Giftblase an. Zerdrückt man diese, gerät weiteres Gift in die Einstichstelle und die Symptome werden schlimmer. [Mehrlesen →]

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