Bienentagebuch

Alnatura Mitarbeiter helfen Bienen

Alnatura Gewinnspiel

Impressionen vom Alnatura Bienen-Seminar für Mitarbeiter im April 2017

19. Mai 2017 von Tina · Keine Kommentare

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Bienen-Aktion bei Alnatura in Lorsch: Von der „Eh-da-Fläche“ zur Blumenwiese

19. Mai 2017 von Tina · Keine Kommentare

>>Wie die Imkergruppe des Klosters Lorsch den Grünstreifen vor dem Alnatura Verteilzentrum zu einem schönen zu Hause für Bienen verwandelt hat

Die Imkergruppe des Klosters Lorsch möchte mit ihrem Projekt „Beespaces“ die Stadt Lorsch aufblühen lassen, indem „Eh-da-Flächen“ in Blumenwiesen verwandelt werden. Eh-da-Flächen sind wertvolle Landressourcen, die sowieso vorhanden sind, aber meist nicht gezielt ökologisch genutzt werden: von Verkehrsinseln über Grünstreifen zwischen Häusern bis hin zu „toten“ Ecken in privaten Gärten.

Mit dem Preisgeld, das die Gruppe mit der Idee zur bienenfreundlichen Aufbereitung der Eh-da-Flächen beim Yooweedoo-Ideenwettbewerb (http://yooweedoo.org/das-projekt) gewonnen hat, wurden Saatgut gekauft, Folder gedruckt und Samentütchen gepackt. Bei den Lorscher Stadtfesten wurden diese Tütchen verteilt und an Lorscher Firmen verschickt.

Von links nach rechts: Ursula Schulzki, Gärtner Andreas Diehl, Jonathan Heim, Helga Beck (Alnatura), Andrea Russart

So haben wir im Verteilzentrum in Lorsch vom Projekt erfahren und gerne den unschönen Grasstreifen auf dem Mitarbeiterparkplatz und den Grünstreifen zur Straße hin zur Verfügung gestellt. Von Beespaces kam das Saatgut, Andreas Diehl hat mit den Mitarbeitern seiner Firma Baum und Landschaft die Bodenvorbereitungen durchgeführt und sät die Bienenweide mit den 40 unterschiedlichen nektarbildenden Blumen und Kräutern für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Nützlinge ein.

Jetzt brauchen wir ein wenig Geduld ‒ dann haben wir für viele Jahre Freude und die Bienen und Insekten ein Nahrungsangebot, das bis in den Oktober hinein blüht!

>> von Helga Beck, Alnatura Mitarbeiterin in Lorsch

 

 

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Serie: Kleines Imker-Tagebuch | Mai 2017

4. Mai 2017 von Verena Kraus · Keine Kommentare

››› Das Imker-Tagebuch stammt von Anja Waldmann. Anja arbeitet schon über 17 Jahre für Alnatura. Seit vergangenem Jahr steht ein Bienenvolk in ihrem kleinen Garten. Jeden Monat lässt sie uns an ihren Imker-Erfahrungen teilhaben.

Mai 2017:

Die Bienen schwärmen aus. Und zwar nicht nur, um Nektar und Pollen zu sammeln. Nein, etwa ab Ende April geraten viele Völker in sogenannte Schwarmstimmung – und das hat nichts mit Nahrungssuche zu tun, sondern ist ihre naturgegebene Form der Vermehrung. Es beginnt, indem die Arbeiterinnen – meist am unteren Ende einer Wabe – eine oder mehrere auffällig große runde Zellen bauen. Ein jeder Imker wird diese mit Sicherheit sorgfältig beobachten. Vielleicht sind es zunächst leere »Spielnäpfchen«, sprich: Zellen, die lediglich signalisieren, dass sich die Bienen mit dem Gedanken des Schwärmens tragen. Hat die Königin hingegen bereits ein Ei in solch eine Nachzuchtzelle gelegt, meint sie es ernst mit der Fortpflanzung. Die Arbeiterinnen werden die Larve mit einem besonderen Futter versorgen, dem Gelée royale. Im Laufe der nächsten 16 Tage entwickelt sich hier eine zweite Königin. Doch bekanntlich kann in einem Volk nur eine Majestät regieren. Daher verlässt die alte gemeinsam mit etwa der Hälfte des Staates ihren Stock und überlässt diesen der neuen Regentin. Der Auszug der Königin ist ein imposantes Spektakel, welches der Beobachter wohl nie vergessen wird. Nach einer ungewöhnlichen Ruhe vor dem Stock strömen plötzlich Tausende Bienen heraus, um sich kurz darauf in nächster Nähe zu sammeln. Meist in einer Baumkrone.

Ein Bienenschwarm ist eine imposante Erscheinung aus mehreren tausend Bienen und einer Königin. Auserwählte Kundschafterinnen starten von hier ihre Suche nach einem neuen Zuhause für das Volk.

Und nun? Man kann den Schwarm ziehen lassen und hoffen, dass er ein geeignetes Zuhause findet. Ein er­fahrener Imker wird sein Volk einfangen wollen. Oder – und das ist die Gretchenfrage der Imkerei – schon im Vorfeld das Schwärmen verhindern. Der massivste Eingriff ist das Beschneiden der Königinnenflügel. Sie wird beim Versuch des Ausfluges fallen und ihr mitziehendes Volk nach kurzer Zeit ratlos in den Stock zurückkehren. Für die meisten Bienenhalter ist diese Praxis glücklicherweise tabu. Eine häufig praktizierte ­Alternative, auch für Hobbyimker wie mich: Man entnimmt die Wabe mit der Königinnenzelle und gibt sie gemeinsam mit ein paar Hundert jungen Arbeitsbienen in eine leere Bienenkiste. Mit etwas Glück zieht man so ein Jungvolk heran und nimmt dem alten seinen Schwarmdrang. Spricht man aber – wie in der Demeter-Imkerei – von wesensgemäßer Bienenhaltung, so lässt man das Volk tatsächlich schwärmen, um es dann wieder einzufangen. Ich ziehe den Hut vor dieser wohl natürlichsten Sicht auf menschliche Bienenhaltung.

Lese-Tipp: »Bienendemokratie« von Thomas D. Seeley, Professor am Fachbereich für Neurobiologie und Verhalten an der Cornell University. Seit Jahrzehnten untersucht Seeley das Leben und die Demokratie der Bienen. In diesem Buch fasst er seine gesamte Forschung zusammen – auf wissenschaftlich fundierte und packend geschriebene Art und Weise. Fischer-Verlag, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-596-19407-0, 12,99 Euro.

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Serie: Kleines Imker-Tagebuch | April 2017

28. März 2017 von Tina · 2 Kommentare

››› Das Imker-Tagebuch stammt von Anja Waldmann. Anja arbeitet schon über 17 Jahre für Alnatura. Seit vergangenem Jahr steht ein Bienenvolk in ihrem kleinen Garten. Jeden Monat lässt sie uns an ihren Imker-Erfahrungen teilhaben.

April 2017:

Der April ist bekanntlich ein unbeständiger Monat. Auch für mich und die Bienen hielt er im vergangenen Jahr so manche Überraschung bereit. Theoretisch und materiell war ich bestens aufs Imkern vorbereitet, doch die alles entscheidende Frage nach wie vor ungeklärt: Woher ein Volk bekommen?

Man kann die Annoncen der Imkerzeitschriften studieren, im Versandhandel bestellen oder eben den Kontakt zu Imkern der Gegend suchen. Eine schöne Erfahrung die ich gerade bei letzterem machte: Der noch so mürrische Imkerfreund wird redselig und unterhaltsam, wenn er auf einen Gleichgesinnten trifft. [Mehrlesen →]

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Serie: Kleines Imker-Tagebuch | März 2017

3. März 2017 von Tina · 2 Kommentare

››› Das Imker-Tagebuch stammt von Anja Waldmann. Anja arbeitet schon über 17 Jahre für Alnatura. Seit vergangenem Jahr steht ein Bienenvolk in ihrem kleinen Garten. Jeden Monat lässt sie uns an ihren Imker-Erfahrungen teilhaben.

 März 2017:

Der Frühling hält Einzug und vermutlich haben auch die Bienen ihren Stock schon das ein oder andere Mal verlassen – um Schneeglöckchen und Salweide zu besuchen, Wasservorräte aufzufüllen oder ihren Reinigungsflug anzutreten. Für einen Imker gibt es noch nicht viel zu tun, für einen, der noch nicht einmal ein Volk hat, erst recht nicht.

Könnte man meinen, stimmt aber nicht! Auch wenn die Standortfrage geklärt, die Beutenart entschieden und das wichtigste Equipment vorhanden war –, für mich galt es damals, den Garten bienenfreundlicher zu gestalten.

Ein Imker orientiert sich am phänologischen Kalender – das Jahr wird anhand der Naturereignisse eingeteilt. So startet der Vorfrühling mit der Blüte von Schneeglöckchen und Hasel, der Erstfrühling mit blühenden Forsythien, Beerensträuchern und Obstbäumen wie Kirsche oder Pflaume. Stehen Apfel und Flieder in voller Pracht, so sind wir mitten im Vollfrühling.

 

Bis der Imkerkurs begann, dachte ich, er wäre bereits ein Paradies für Insekten jeglicher Art. Aber leider gehöre ich zu denen, die dicht gefüllte Blumen lieben – Rosen oder Dahlien beispielsweise. [Mehrlesen →]

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Bundesweiter Wettbewerb „Wir tun was für Bienen!“

1. Februar 2017 von Tina · Keine Kommentare

Unter dem Motto „Be happy! Make a bee happy.“ ruft die Initiative Deutschland summt! in einem bundesweiten Wettbewerb dazu auf, gemeinschaftlich naturferne Flächen für unsere Bienen und die Natur zurückzuerobern.

 

http://wir-tun-was-für-bienen.de

Vereinsmitglieder oder Flüchtlingsgruppen, ob Kitas oder Sportler, alle dürfen mitmachen. Von Privat-, Schul- oder Unternehmensgärten bis hin zu kommunalen Parks – überall sollen heimische Pflanzen erblühen und Nektar und Pollen spenden. Ein Einstieg in den Wettbewerb ist jederzeit möglich und alle Etappen sind mit attraktiven Preisen ausgestattet. Die einzelnen Aktionen werden von den Teilnehmern auf der Plattform www.wir-tun-was-fuer-bienen.de hochgeladen. Dort finden sich ausführliche Informationen zum Wettbewerb sowie Tipps und Tricks zum Bienenschutz.

Jetzt Mitmachen: www.wir-tun-was-fuer-bienen.de

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Serie: Kleines Imker-Tagebuch | Februar 2017

26. Januar 2017 von Tina · 1 Kommentar

››› Das Imker-Tagebuch stammt von Anja Waldmann. Anja arbeitet schon über 17 Jahre für Alnatura. Seit vergangenem Jahr steht ein Bienenvolk in ihrem kleinen Garten. Jeden Monat lässt sie uns an ihren Imker-Erfahrungen teilhaben.

 Februar 2017:

Möchte man Bienen einen lebenswerten Wohnsitz geben, sollte man sich reiflich Gedanken über das Wo und Wie machen. Denn: Auch wenn die nützlichen Insekten sich selbst versorgen, so brauchen sie doch das entsprechende Umfeld und eine geeignete Behausung. Nur, was ist ein guter Standort und welche Ausrüstung benötigen Biene und Mensch?

Neben der Bienenbeute gehören zur Grundausstattung eines jeden Imkers Kehrbesen, Stockmeißel und Smoker. Mit letzterem kann man Rauch ins Volk pusten, wodurch sich die Bienen zurückziehen und dem Imker die Arbeit ungemein erleichtern.

 

Dass es mein kleiner Schrebergarten werden wird, war schnell klar. Zum einen, weil es gar keine andere Option gab. Zum anderen, weil hier gefühlte Bienenidylle herrscht – in meinem und all den Nachbargärten stehen viele Obstbäume und -sträucher, immer blüht etwas und das kleine Bächlein am Gartenzaun ist die ideale Tränke. [Mehrlesen →]

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Serie: Kleines Imker-Tagebuch | Januar 2017

30. Dezember 2016 von Tina · Keine Kommentare

››› Das Imker-Tagebuch stammt von Anja Waldmann. Anja arbeitet schon über 17 Jahre für Alnatura. Seit vergangenem Jahr steht ein Bienenvolk in ihrem kleinen Garten. Jeden Monat lässt sie uns an ihren Imker-Erfahrungen teilhaben.

 Januar 2017:

Alles begann mit der ungewöhnlichen Stille im Bienenhaus. Und das im Frühjahr, wo hier sonst emsiges Treiben und munteres Summen herrscht. Keines der sechs Völker war über den Winter gekommen. Für den 90-jährigen Besitzer – Imker seit mehr als 60 Jahren – ein Rätsel. Zu wenig Futter, die Eintönigkeit der benachbarten Felder, Pestizide oder vielleicht doch eine Krankheit als Ursache? Der alte Mann konnte sich das Bienensterben nicht erklären und beschloss, auch aus Altersgründen, die Imkerei aufzugeben. Seine Urenkel – meine drei Kinder – waren darüber sehr betrübt. [Mehrlesen →]

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Imkern statt Goldabbau – Eine nachhaltige Alternative für ein Golddorf in Uganda

9. Dezember 2016 von Tina · Keine Kommentare

Heartbeat Uganda, ein Projekt der Earthbeat Foundation, setzt sich dafür ein, für ein Dorf in Uganda eine nachhaltige Einkommensalternative zum Goldabbau zu schaffen. Die Idee kam von den Dorfbewohnern selbst: Sie wollen Honig machen. Jetzt geht es um die Finanzierung dieses ehrgeizigen Projektes: Gemeinsam können 80 Imker-Ausbildungen finanziert werden!

JETZT MITMACHEN: https://www.startnext.com/heartbeathoney

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Bienensterben – was kann ich dafür? Ein Beitrag von Utopia.de

22. Juli 2016 von Tina · Keine Kommentare

Vielleicht werden wir uns irgendwann keinen Honig mehr aufs Frühstücksbrötchen schmieren können. Doch das weltweite Bienensterben könnte weitaus ernstere Folgen haben. Nur: Was hat das eigentlich mit uns zu tun?

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Foto: Tote Bienen mit Varroa-Milben von Maja Dumat

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