Bienentagebuch

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Serie: Kleines Imker-Tagebuch | April 2017

28. März 2017 von Tina · Keine Kommentare

››› Das Imker-Tagebuch stammt von Anja Waldmann. Anja arbeitet schon über 17 Jahre für Alnatura. Seit vergangenem Jahr steht ein Bienenvolk in ihrem kleinen Garten. Jeden Monat lässt sie uns an ihren Imker-Erfahrungen teilhaben.

April 2017:

Der April ist bekanntlich ein unbeständiger Monat. Auch für mich und die Bienen hielt er im vergangenen Jahr so manche Überraschung bereit. Theoretisch und materiell war ich bestens aufs Imkern vorbereitet, doch die alles entscheidende Frage nach wie vor ungeklärt: Woher ein Volk bekommen?

Man kann die Annoncen der Imkerzeitschriften studieren, im Versandhandel bestellen oder eben den Kontakt zu Imkern der Gegend suchen. Eine schöne Erfahrung die ich gerade bei letzterem machte: Der noch so mürrische Imkerfreund wird redselig und unterhaltsam, wenn er auf einen Gleichgesinnten trifft. [Mehrlesen →]

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Serie: Kleines Imker-Tagebuch | März 2017

3. März 2017 von Tina · 2 Kommentare

››› Das Imker-Tagebuch stammt von Anja Waldmann. Anja arbeitet schon über 17 Jahre für Alnatura. Seit vergangenem Jahr steht ein Bienenvolk in ihrem kleinen Garten. Jeden Monat lässt sie uns an ihren Imker-Erfahrungen teilhaben.

 März 2017:

Der Frühling hält Einzug und vermutlich haben auch die Bienen ihren Stock schon das ein oder andere Mal verlassen – um Schneeglöckchen und Salweide zu besuchen, Wasservorräte aufzufüllen oder ihren Reinigungsflug anzutreten. Für einen Imker gibt es noch nicht viel zu tun, für einen, der noch nicht einmal ein Volk hat, erst recht nicht.

Könnte man meinen, stimmt aber nicht! Auch wenn die Standortfrage geklärt, die Beutenart entschieden und das wichtigste Equipment vorhanden war –, für mich galt es damals, den Garten bienenfreundlicher zu gestalten.

Ein Imker orientiert sich am phänologischen Kalender – das Jahr wird anhand der Naturereignisse eingeteilt. So startet der Vorfrühling mit der Blüte von Schneeglöckchen und Hasel, der Erstfrühling mit blühenden Forsythien, Beerensträuchern und Obstbäumen wie Kirsche oder Pflaume. Stehen Apfel und Flieder in voller Pracht, so sind wir mitten im Vollfrühling.

 

Bis der Imkerkurs begann, dachte ich, er wäre bereits ein Paradies für Insekten jeglicher Art. Aber leider gehöre ich zu denen, die dicht gefüllte Blumen lieben – Rosen oder Dahlien beispielsweise. [Mehrlesen →]

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Bundesweiter Wettbewerb „Wir tun was für Bienen!“

1. Februar 2017 von Tina · Keine Kommentare

Unter dem Motto „Be happy! Make a bee happy.“ ruft die Initiative Deutschland summt! in einem bundesweiten Wettbewerb dazu auf, gemeinschaftlich naturferne Flächen für unsere Bienen und die Natur zurückzuerobern.

 

http://wir-tun-was-für-bienen.de

Vereinsmitglieder oder Flüchtlingsgruppen, ob Kitas oder Sportler, alle dürfen mitmachen. Von Privat-, Schul- oder Unternehmensgärten bis hin zu kommunalen Parks – überall sollen heimische Pflanzen erblühen und Nektar und Pollen spenden. Ein Einstieg in den Wettbewerb ist jederzeit möglich und alle Etappen sind mit attraktiven Preisen ausgestattet. Die einzelnen Aktionen werden von den Teilnehmern auf der Plattform www.wir-tun-was-fuer-bienen.de hochgeladen. Dort finden sich ausführliche Informationen zum Wettbewerb sowie Tipps und Tricks zum Bienenschutz.

Jetzt Mitmachen: www.wir-tun-was-fuer-bienen.de

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Serie: Kleines Imker-Tagebuch | Februar 2017

26. Januar 2017 von Tina · Keine Kommentare

››› Das Imker-Tagebuch stammt von Anja Waldmann. Anja arbeitet schon über 17 Jahre für Alnatura. Seit vergangenem Jahr steht ein Bienenvolk in ihrem kleinen Garten. Jeden Monat lässt sie uns an ihren Imker-Erfahrungen teilhaben.

 Februar 2017:

Möchte man Bienen einen lebenswerten Wohnsitz geben, sollte man sich reiflich Gedanken über das Wo und Wie machen. Denn: Auch wenn die nützlichen Insekten sich selbst versorgen, so brauchen sie doch das entsprechende Umfeld und eine geeignete Behausung. Nur, was ist ein guter Standort und welche Ausrüstung benötigen Biene und Mensch?

Neben der Bienenbeute gehören zur Grundausstattung eines jeden Imkers Kehrbesen, Stockmeißel und Smoker. Mit letzterem kann man Rauch ins Volk pusten, wodurch sich die Bienen zurückziehen und dem Imker die Arbeit ungemein erleichtern.

 

Dass es mein kleiner Schrebergarten werden wird, war schnell klar. Zum einen, weil es gar keine andere Option gab. Zum anderen, weil hier gefühlte Bienenidylle herrscht – in meinem und all den Nachbargärten stehen viele Obstbäume und -sträucher, immer blüht etwas und das kleine Bächlein am Gartenzaun ist die ideale Tränke. [Mehrlesen →]

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Serie: Kleines Imker-Tagebuch | Januar 2017

30. Dezember 2016 von Tina · Keine Kommentare

››› Das Imker-Tagebuch stammt von Anja Waldmann. Anja arbeitet schon über 17 Jahre für Alnatura. Seit vergangenem Jahr steht ein Bienenvolk in ihrem kleinen Garten. Jeden Monat lässt sie uns an ihren Imker-Erfahrungen teilhaben.

 Januar 2017:

Alles begann mit der ungewöhnlichen Stille im Bienenhaus. Und das im Frühjahr, wo hier sonst emsiges Treiben und munteres Summen herrscht. Keines der sechs Völker war über den Winter gekommen. Für den 90-jährigen Besitzer – Imker seit mehr als 60 Jahren – ein Rätsel. Zu wenig Futter, die Eintönigkeit der benachbarten Felder, Pestizide oder vielleicht doch eine Krankheit als Ursache? Der alte Mann konnte sich das Bienensterben nicht erklären und beschloss, auch aus Altersgründen, die Imkerei aufzugeben. Seine Urenkel – meine drei Kinder – waren darüber sehr betrübt. [Mehrlesen →]

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Imkern statt Goldabbau – Eine nachhaltige Alternative für ein Golddorf in Uganda

9. Dezember 2016 von Tina · Keine Kommentare

Heartbeat Uganda, ein Projekt der Earthbeat Foundation, setzt sich dafür ein, für ein Dorf in Uganda eine nachhaltige Einkommensalternative zum Goldabbau zu schaffen. Die Idee kam von den Dorfbewohnern selbst: Sie wollen Honig machen. Jetzt geht es um die Finanzierung dieses ehrgeizigen Projektes: Gemeinsam können 80 Imker-Ausbildungen finanziert werden!

JETZT MITMACHEN: https://www.startnext.com/heartbeathoney

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Bienensterben – was kann ich dafür? Ein Beitrag von Utopia.de

22. Juli 2016 von Tina · Keine Kommentare

Vielleicht werden wir uns irgendwann keinen Honig mehr aufs Frühstücksbrötchen schmieren können. Doch das weltweite Bienensterben könnte weitaus ernstere Folgen haben. Nur: Was hat das eigentlich mit uns zu tun?

Weiterlesen auf Utopia.de

Foto: Tote Bienen mit Varroa-Milben von Maja Dumat

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Richtig Gärtnern für Wildbienen – ein Ratgeber der Deutschen Wildtier Stiftung

18. Juli 2016 von Tina · Keine Kommentare

Hamburg, 18. Juli 2016. Nur noch zwei Monate, dann hält der Altweibersommer bei uns Einzug. Die immer schwächer werdenden Wildbienen drehen ihre allerletzten Runden über duftende Stauden und Blumenwiesen. Das Leben der „Wildbienen-Eltern“ geht jetzt zu Ende; aber für den Nachkommen haben sie vorgesorgt. Die Wildbienenbrut schlummert in sorgsam angelegten Nestern. Wer einen Garten hat, übernimmt auch Verantwortung für die jungen Wildbienen. Wie sie sicher durchs Jahr kommen, zeigt der neue Ratgeber der Deutschen Wildtier Stiftung. Jeder der einen grünen Daumen hat, kann sich am Wildbienenschutz beteiligen.

 1) Beete nicht mit Torfmulch abdecken

Wildbienen graben ihre Nester in lockeren Erdboden. Dicke Torfschichten meiden sie. Geeignete Böden sind offene Bodenstellen, z. B. zwischen Gehwegplatten.

2) Exotische Pflanzen nur bedingt pflanzen

Sträucher werden im Herbst gesetzt – aber bitte möglichst keine exotischen Pflanzen! Ein Beispiel: Die aus China stammende Forsythie liefert trotz ihrer leuchtend gelben Blüten weder Nahrung noch ist sie eine geeignete Nisthilfe. [Mehrlesen →]

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Bienen-Seminar mit ungeplanter Programmänderung

8. Juli 2016 von Tina · Keine Kommentare

Ende Juni war es wieder so weit. Bereits im neunten Jahr fand die Bienen-Initiative für Alnatura-Mitarbeiter statt. Jedoch dieses Jahr mit einer ungeplanten Programmänderung… Fester Bestandteil des Seminars ist normalerweise die Honigernte. Wir entnehmen Waben, entdeckeln und schleudern diese und freuen uns über wabenfrischen, goldgelben Honig.
Nicht so in diesem Jahr. Aufgrund der äußerst schwierigen Wetterlage gab es dieses Jahr erstmals keine Ernte… Der ständige Wechsel aus Starkregen und Kälte hat dazu geführt, dass die Bienen kaum ausfliegen konnten. Die Konsequenz war, dass wir mitten im Sommer Zufüttern mussten. Eine solche Situation hatten selbst unsere Imker noch nie. Immerhin hat sich das Wetter gebessert, so dass nun wenigstens noch Linde und einige Sommerblüher „mitgenommen“ werden können.

Nichtsdestotrotz war es wieder eine wunderbare Erfahrung für alle beteiligten Kolleginnen und Kollegen, die Bienen hautnah zu erleben – und am Beispiel Honigernte ein Bewusstsein zu entwickeln, wie fragil das „Ökosystem“ der Bienen ist.

Wir wünschen unseren Bienen noch eine gute Ernte für die wenigen Wochen, die noch zum Sammeln bleiben.

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Bienen in Gefahr – Mitmach-Aktion vom Umweltinstitut

14. April 2016 von Tina · Keine Kommentare

Vor acht Jahren starben am Oberrhein in kurzer Zeit über 11.000 Bienenvölker. Schuld war giftiger Staub, der entstand, als mit hochpotenten Insektengiften behandelte Maiskörner ausgesät wurden. Seitdem war Saatgut, das mit den drei Stoffen Imidacloprid, Thiamethoxam und Clothianidin behandelt ist, in Deutschland verboten. 2013 wurde der Einsatz dieser Gifte auf Blühpflanzen von der EU-Kommission europaweit verboten.

Doch nun will das Landwirtschaftsministerium das Verbot durchlöchern. Es hat einen Entwurf für eine Verordnung vorgelegt, der die Aussaat von behandeltem Saatgut wieder erlaubt. Es ist inzwischen sicher, dass selbst kleinste Mengen dieser Gifte Bienen und andere nützliche Insekten schädigen oder töten können.
Unterstützen Sie die Initiative vom Umweltinstitut und Schreiben Sie jetzt an Agrarminister Schmidt, damit bienengefährliche Pestizide verboten bleiben!

–> Zur Mitmach-Aktion

„Ackergifte? Nein Danke“ forderte auch diese Demonstrantin bei der „Wir haben es satt“-Demo im Januar 2016 Quelle: umweltinstitut.org

 

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